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#151 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Genre » 26.09.2013 11:53

Hmmm... ich glaub ich versteh das Problem nicht so ganz.
In dem Beispiel sind es nur noch 15 Kategorien, zuvor waren es 20.

#152 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 26.09.2013 11:47

Bevölkerungsaufteilung:
Ich find den Vorschlag ganz gut. Bis auf das mit den Arbeitslosen.
Natürlich schönt jeder seine Statistiken so gut er kann, aber laut Bundeszentrale für politische Bildung gab's 2012 "nur" 2,9 Mio Arbeitslose. Die Zahl der Hartz IV-Empfänger ist leider keine gute Datenbasis. Weniger als die Hälfte der Hartz IV-Empfänger sind wirklich arbeitslos und haben somit in unserem Sinne Zeit für's TV.

Natürlich nur falls wir uns in diesem Punkt an der Realität orientieren wollen... Spielspaßtechnisch können andere Werte interessanter sein.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61718/arbeitslose-und-arbeitslosenquote


Kinokasse:
Also wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest du gerne eine Definitionsänderung vornehmen. Hmmm... dann müsste aber auf jeden Fall auch der Begriff angepasst werden. Kinokasse passt einfach nicht zu TV-Produktionen.


Folge des Audience-Flow
Es sind ja auch nicht immer die gleichen Zuschauer die sich im Flow befinden, sondern X Prozent. Zudem hat die Tageszeit auch Auswirkungen auf den Flow, da die Leute wieder abschalten.

Mänenr/Frauen
Ist eigentlich weitgehend drin... es fehlt nur noch die Berechnung, denn die Summe aus Männer + Frauen muss gleich der Summe aller anderen Zielgruppen sein. Und je nach Zielgruppe gibt's mehr Frauen oder Männer (z.B. Hausfrauen). Hab's nur noch nicht gemacht

FSK 18
Da geb ich dir recht... so extrem sind die Auswirkungen auch gar nicht. Es handelt sich nur ne kleine Korrektur/Modifikation des eigentlichen Interesses. Da wird jetzt kein Wert halbiert oder verdoppelt oder sowas.

PS: Ohne Drängeln zu wollen, warte ich gespannt auf die Audience-Flow-Entscheidung.
Tja... das ist der letzte Punkt der noch fehlt für die neue Zuschauerberechnung.

#153 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Genre » 26.09.2013 10:37

Ja... so in der Art.
Wobei ich's zum einen etwas anders sortieren würde bzw. nicht für alles ein vollwertiges Genre machen würde.

links = Kategorien für den Programmplaner + Schuberbilder
rechts = Programmtechnisches Genre mit speziellem Zielgruppeninteresse und eigener eigenen Definition.

=== Spielfilme ===

Abenteuer
    Abenteuer
    Western
Action
    Action   
    Krieg/Antikrieg
Drama
    Drama
Fiktion
    Fantasy
    Sci-Fi
    Mystery
    Horror
Komödie
    Komödie
Krimi / Thriller
    Krimi
    Thriller
Liebe
    Liebe
    Erotik
Kinder
    Kinderfilm
    Jugendfilm


=== Weiteres / TV-Programme ===

Info / Doku
    Dokumentation
    Reportage/Magazin
Kultur
    Kultur
Event
    Event
    Musik
    Sport
Show
    Shows aller Bereiche
Sonstiges
    Sonstiges
    Lückenfüller
Call-In/Shopping
    Call-In
    Shopping
Serien
    Alle Kategorien

   

Den Rest würde ich über Eigenschaften/Flags regeln die frei kombiniert werden können:
- Live                    -> Bonus in allen Zielgruppen + Zusätzliches Zuschauerinteresse
- Trickfilm/Animation    -> Bonus bei Kindern / Jugendlichen. Malues bei Rentnern / Managern.
- Kunstfilm                -> Deutlicher Bonus bei Managern / Bonus bei Betty. Leichter Malus bei allen anderen Gruppen
- Kultstatus            -> Verringert die Nachteile des Filmalters. Bonus bei Rentnern. Höhere Serientreue bei Serien.
- Trash-TV                -> Bonus bei Arbeitslosen und Hausfrauen. Malus bei Arbeitnehmern und Managern
- B-Movie                -> Nochmal deutlich verringerter Preis. Verringert die Nachteile des Filmalters. Bonus bei Jugendlichen. Malus bei allen anderen Zielgruppen.
- FSK 18                -> Kleiner Bonus für Jugendliche, Arbeitnehmer, Arbeitslose, (Männer). Kleiner Malus für Kinder, Hausfrauen, Rentner, (Frauen).



Ob wir für die Shows und Reportagen komplett vollwertige Genre mit kompletter Definition verwenden sollten... da bin ich noch skeptisch.
Vielleicht sollte für Shows/Reportagen (sind fast immer selbstproduziert sind) die Zielgruppenmodifikation direkt im Programm abgelegt/gespeichert werden, denn so haben die Entscheidungen bei der der Show-Produktion mehr Einfluss.
Was ich damit meine, werde ich vor meiner nächsten Aufgabe (Codebasis für Film- und Showproduktionen) nochmal erläutern und vorschlagen.

#154 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Genre » 25.09.2013 20:54

Ahhh... jetzt weiß ich warum du die Genreanzahl beschränken willst gw_smiley_zwinkern

Das mit den Subgenre ist ne super Idee! Dann kann man bei den Hauptgenre sogar noch weiter kürzen und dennoch entsprechend sinnvolle Untergenre (bezüglich Zielgruppenverhalten) verwenden.

#155 Diskussionen - Teamgeleitet » Genre » 25.09.2013 15:44

STARSCrazy
Antworten: 133

Der Übersicht wegen, macht es Sinn die Genre-Diskussion auszulagern.

Gast2 schrieb:

@Genreerweiterung

Grins. Wie war das nochmal, daß geleistete Vorarbeit kein Argument in der Debatte sein soll?
Also, wenn dieses Tabellenwerk als Argument nicht ausreicht, um die Genres zu erweitern, dann hilft da nix mehr.
Ich meinerseits hätte nicht übel Lust, dieser Erweiterung unter folgenden Vorbehalten zuzustimmen.


Liebe und Erotik würde ich in Liebe und Liebe FSK 18 zusammenfassen.
Gäbe lediglich bei Hausfrauen und Rentnern grobe Konflikte, die sich vielleicht über den FSK 18 Faktor trimmen ließen.

Die entstehende Lücke könnten dann ja die Tierfilme übernehmen (Mopsparade;)).
Naja, gut -> Dokumentationen.


Was wir aktuell haben:
Action
Krimi (auch für Thriller)
Sci-Fi
Komödie
Horror
Liebe
Erotik
Western
Liveübertragung
Kinderfilme
Trickfilme
Musik
Sport
Kultur
Fantasy
Tratsch
Nachrichten
Show
Monumental
Lückenfüller
Call-In/Shopping


Durch die ersten Erfahrungen bezüglich Filmimports, habe ich ein paar Dinge notiert:

- Streichen würde ich eventuell das Genre Liveübertragung. Dafür sollte es ein Flag/Option werden. Schließlich hat auch eine Liveübertragung ein Genre z.B. Musik, Sport, Show, Kultur, Nachrichten oder Tratsch (Oskarverleihung) sein. Es sagt nur aus, dass die Zeit feststeht und topaktuell ist.
- Action könnte zu Action/Krieg werden. Das Puplikum wäre wohl fast das gleiche.
- Drama fehlt meiner Meinung nach als wichtiges und verbreitetes Genre.
- Dokumentation fehlt auch. Wenn man Genre sparen will, könnte man es mit Kultur zu Kultur/Doku zusammenfassen.
- Bei Thriller bin ich mir nicht sicher ob das gut zu Krimi passt. Das ist näher am Actiongenre. Oder noch besser: es ist ein eigenes Genre wie Thriller/Mystery, dass wäre am saubersten.
- Statt Nachrichten vielleicht Info/Reportage oder Journal/Reportage
- Und wenn man Monumental zu Abenteuer umbenennt, wäre das Spektrum auch weiter. Zumal es nicht so viele echte Monumentalfilme gibt.
- Oder aber streichen. Monumental ist an sich kein richtiges Genre. Viele Monumentalfilme sind in anderen Genre besser aufgehoben: Der Herr der Ringe => Fantasy; Star Wars / 2001: Odyssee im Weltraum => Sci-Fi; Der mit dem Wolf tanzt => Western; Die zehn Gebote => Drama; Ben Hur => Drama/Abenteuer.
Wenn's um den Kult-Faktor geht, könnte man auch einen Flag/Marker "Kultig" und/oder "Monumental" einführen, der die Quotenabzüge auf Grund des Alters generell verringert und die Quote der Rentner und Manager erhöht.
- Bei Lückenfüller ist mir auch noch nicht ganz klar was genau das ist.



Vielleicht so?

Filmgenre:
- Abenteuer
- Action
- Drama
- Erotik
- Fantasy
- Komödie
- Horror
- Krimi
- Liebe
- Sci-Fi
- Thriller
- Western
- Dokumentation

Erweitert:
- Kinderfilm
- Trickfilm

TV-Genre:
- Call-In/Shopping
- Info/Reportage/Magazin
- Kultur
- Musik
- Show
- Sport
- Tratsch

#156 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 25.09.2013 15:09

Hehe... ich korrigiere:

Hausfrauen/männer    12%        (20% von 60% Erwachsenen außer Rentner)


@FSK18
Der Punkt ist noch offen, aber ich denk mal es wird ein Flag/Eigenschaft. Ich würde aber sagen, dass generell die Quote bei Kindern, Hausfrauen, Managern und Rentnern sinkt, dafür bei Jugendlichen, Arbeitnehmern und Arbeitslosen steigt.
Wenn dann noch die abgeleiteten Zielgruppen-Werte Männer / Frauen reinkommen, dürfte sich die Zusammensetzung der Zuschauer zu Gunsten der Männer steigern.

#157 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 25.09.2013 10:43

@Bevölkerungsaufteilung:
Für Änderungen bin ich offen... vielleicht will Ronny noch was dazu sagen.
Die Umbenennung für Manager macht durchaus Sinn.
Im Moment ist's ja:

Kinder                9,00%
Jugendliche            10%
Arbeitslose            4,50%    (7,50% von 60% Erwachsenen außer Rentner)
Hausfrauen/männer    12%        (12% von 60% Erwachsenen außer Rentner)
Arbeitnehmer        40,50%    (67,50% von 60% Erwachsenen außer Rentner)
Manager                3%        (5% von 60% Erwachsenen außer Rentner)
Rentner                21%

Quelle: Statistisches Bundesamt: Statistisches Jahrbuch 2007, Lange Reihen
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61538/altersgruppen

Wie sieht eure Wunschaufteilung aus?



@Genreerweiterung
In meiner Notiz-/Ideenliste hab ich dazu auch noch was aufgeschrieben, als ich den Filmimport geprüft hab.
Der Übersicht wegen liste ich sie hier aber nicht auf. Das können wir später oder in nem anderen Faden machen.

Liebe und Erotik würde ich in Liebe und Liebe FSK 18 zusammenfassen.

Eher nicht... die Zielgruppen und deren Einschaltverhalten bei dem Genre unterscheiden sich teilweise deutlich.

Monumental - Arbeitnehmer: 6,0

Ein Tippfehler... danke gw_smiley_zwinkern ... sollte 0,6 sein.

Sport würde ich mit einer Kinokassenabhängigkeit versehen.

Sport und Kinokasse? Shows und Kinokasse?
Ich kann nicht ganz folgen...
Kinokasse meint den finanziellen und besucherzahlenmäßigen Erfolg in Kinos.
Sport kommt eigentlich nie im Kino (außer Dokus) und die sind dazu meistens Live.

Nachrichten wäre auch zu überlegen. Zumal da ja eine direkte Beziehung zu den News-Preisen gegeben wäre.

Soweit ich weiß und verstanden hab, sind damit nicht die 5 Minuten Nachrichten gemeint, sondern Reportagen, Sondersendungen, Magazine, Journale.



@Vorgänger-Nachfolge-Bewertung
- Es fiel mir schwer 5 Unterteilungen zu definieren... deswegen 4: Gleiches Genre, passendes Genre, neutral, schlechtes Genre
- Wieso sollte die Folge begrenzt sein?
- Soweit ich weiß ist das Spartenkanal-Feature gestrichen bzw. nicht mehr aktuell.

Frage:
Wenn die Qualität einer Sendung 0,5 ist und das Genreinteresse der Zielgruppe = 1, dann geht für diese Zielgruppe, der Faktor 0,75 in die Quotenberechnung ein?

Genau gw_smiley_zwinkern

#158 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Sender-Image » 24.09.2013 14:55

@Spielziel:
Die Diskuzssion kannst gerne mal auslagern.


@Zielgruppenimage:
Ja, ich dachte an ein Zielgruppenimage... sonst ist das Spielelement Zielgruppe zu unbedeutend.
Eine Zusatzbemerkung: Allerdings dürfen wir's mit deren Bedeutung auch nicht übertreiben wie z.B. im MadTV-Klon M.U.D. TV wo eigentlich alles nur um Zielgruppen ging. Es soll sich schon noch wie MadTV anfühlen.


@Verknüpfung von Reichweite und Image:
Ja, die Idee könnte durchaus einige Probleme abfangen, ohne das wir es mit dem Simulationsgrad (Pixel-Thema) übertreiben müssen.

#159 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Sender-Image » 24.09.2013 10:54

Spielziel
Das mit dem Spielziel ist ne gute Frage.
Also ich bin immer noch für den Betty-Sieg, auch im Multiplayer.


Auswirkungen des Image
Also bei den Auswirkungen des Image würde ich mich am Original orientieren:
- Teilweise sollte dieses immer an den Erfolg bei Betty gekoppelt sein, allerdings nicht im 100%-Ausmaß.
- Gute Schauspieler/Moderatoren und hohe Stufen bei den Nachrichtenagenturen sollten vom Image abhängen.
- Das Image sollte die Einschaltquoten der Zielgruppen beeinflussen.


Verknüpfung von Reichweite und Image
Hmm... wenn wir das mit der Reichweite kombinieren (was ja eigentlich simulationsmäßig korrekt wäre)...
dann stoßen wir unweigerlich wieder auf das Lankarten-Pixel-Thema: An welchen Orten ist das Image wie hoch.

Das ist gar nicht so einfach... ich schreib hier einfach mal die ersten Gedanken auf.

Eine Möglichkeit:
Intern ist das Imagemaximum gleich des Zuschauermaximums.
Also bei 1.500.000 Zuschauer Reichweite ist der maximale Imagewert 1.500.000!
Das würde auch der Bedeutung entsprechen: 1 Image-Punkt = 1 zufriedener/positiv gestimmter Zuschauer

Da die Zahlen recht groß sind, müssen wir sie natürlich anders präsentieren... z.B. geteilt durch 10.000 und gerundet... also den für den Spieler sichtbaren Imagewert 150 statt 1.500.000.
Zudem müssten dann Steigerungen und Senkungen prozentual behandelt werden: z.B. +5% Image beim Gewinn eines Sammys.

Wenn man z.B. einen Imagewert hat von 1.000.000 und sein Zuschauergebiet erweitert von 1.500.000 auf 3.000.000 kann man sein Maximum verschieben.


Quoten über dem Senderschnitt
Wenn ich's mir recht überlege, sollte glaube ich entscheidender sein welcher Sender das für die Zielgruppe attraktivste Programm gesendet hat und nicht die Einschaltquote. Wenn wenn jemand bei Rentnern ein Top-Image hat, dann hat er auch fast immer die höchste Quote.

Besser wäre also: Die höchste Programm-Attraktivität pro Block (oder Tag) steigert das Image. Die niedrigste Programm-Attraktivität senkt das Image.

#161 Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Sender-Image » 20.09.2013 14:01

STARSCrazy
Antworten: 17

Das Feature "Sender-Image" dürfte demnächst auch wichtig werden, von daher können wir schon mal vordiskutieren.


Beim Original war's so (aus der Anleitung):
Das Image Ihres Senders, also die Meinung der Bevölkerung, ist von großer Bedeutung bei MadTV. Insgesamt teilen sich die drei Sender 100 Imagepunkte. Zu Beginn werden alle Sender gleich bewertet.

Während des Spiels müssen alle Ihre Handlungen darauf hinauslaufen, den anderen Sendern immer mehr Image-Punkte abzunehmen. Wenn ein Sender nämlich unter 20 Imagepunkte rutscht, gerät er in ernste Schwierigkeiten, die den Abwärtstrend noch weiter verstärken können. So wollen zum Beispiel Schauspieler oder Nachrichtenagenturen mit einem Sender von so schlechtem Ruf nicht mehr zusammenarbeiten. Kommt ein Sender bei 0 Imagepunkten an, ist die Pleite unausweichlich.

Die Umverteilung der Imagepunkte erfolgt nach jedem Sendeblock. Dabei nimmt der Sender, der in der vergangenen Stunde die höchste Einschaltquote hatte, dem Sender mit der niedrigsten Quote einen Imagepunkt ab. Eine zweite Möglichkeit, an Imagepunkte zu kommen ist der Gewinn eines "Sammys". Ein Sammy für Nachrichten bringt acht Imagepunkte und einer für selbstproduzierte Shows oder Serien sechs. Ein Kultur-Sammy bringt Ihnen immer noch vier Imagepunkte ein. Die Punkte werden den anderen beiden Spielern zu gleichen Teilen abgezogen.

Merken Sie sich also: Sie haben erst dann keine Konkurrenz mehr zu fürchten, wenn Sie alle 100 Imagepunkte auf sich vereinigt haben. Und auch Betty wird Sie erst wollen, wenn Sie wirklich der GRÖ?SSTE sind: Ihr Image bei Betty kann niemals größer sein als Ihr Senderimage! Also müssen Sie Ihr Senderimage maximieren, um dann schließlich bei Betty auf 100 Punkte zu rutschen und Sie vor den Traualtar führen zu können und damit das Spiel zu gewinnen.



Auf der TVGigant-Webseite unter Features wird folgendes beworben:
- Das Image des Senders wird für jede Zielgruppe einzeln berechnet und hat einen starken Einfluss auf die Einschaltquote. Ausserdem wurde das Image vom Image der anderen Spieler gelöst, man kann also Image dazugewinnen, ohne dass ein anderer Sender Image verliert.



In meiner persönlichen Ideenliste habe ich ohne die genaue Funktionsweise zu kennen folgendes aufgeschrieben:

Image steigern:
- Quoten über dem Senderschnitt steigern es (außer Nachtprogramm)
- Sammy gewinnen
- Charity-Shows steigern es (vielleicht eine Kategorie bei der Showproduktion)
- Beliebte Showmaster/Gesichter
- Liveübertragungen steigern das Image
- Top-Nachrichten steigern das Image

Image verlieren:
- Niedrige Quoten unter dem Senderschnitt senken es (außer Nachtprogramm)
- Zu häufige Wiederholungen im Tagesprogramm senken das Image
- Erotikfilme senken es
- Genre zur falschen Tageszeit senken es: Callin-Shows/Lückenfüller am Mittag/Abend
- Sendeausfall senkt es
- "Nervende Werbung" senkt das Image (Klingeltöne)
- ein FSK18-Verstoß senkt es



(das sind nur Stichworte/Ideen, keine durchdachten Vorschläge!)



Soweit zur Übersicht.


Die wichtigste Frage die es grundsätzlich zu klären gibt ist:
Ist das eigene Image an das Image der anderen gebunden wie im Original, oder nicht?

#162 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 20.09.2013 13:42

Ich hoffe wir diskutieren jetzt nicht aneinander vorbei gw_smiley_zwinkern
Es scheint aber, als vermischen wir hier zwei unterschiedlichen Themen:

1. Bedürftnis-System:
Hier geht's um die Fragen wie man es realisieren könnte.
Gibt's pro Landkarten-Pixel Bedürftniswerte nach Genre? Oder gibt's andere Möglichkeiten.

2. Audience Flow:
Wie hoch soll der Audience Flow sein bei Nachrichtenblöcken, zusammengehörigen Filmblöcken, getrennten Filmen usw..
Hier stelle Gast 2 zusätzlich die Frage (wenn ich's richtig verstanden habe) wie Konkurrenzsituationen bei der Zuschauerberechnung vom System berücksichtigt werden. Da man manche Gebiete ja exklusiv besitzt und in anderen im Wettbewerb steht mit 2, 3 oder 4 Wettbewerbern.





Zu letzterem kann ich sagen, dass dies über die (intern sogenannten) "Märkte" geregelt wird.
Das ist ein sehr komplexes Thema, dass ich nur am Rande anschneiden will um keine große Verwirrung und Detaildiskussion loszutreten.
Also ganz grob. Es gibt genau 15 Märkte:

Markt: Spieler 1
Markt: Spieler 2
Markt: Spieler 3
Markt: Spieler 4
Markt: Spieler 1 & 2
Markt: Spieler 1 & 3
Markt: Spieler 1 & 4
Markt: Spieler 2 & 3
Markt: Spieler 2 & 4
Markt: Spieler 3 & 4               
Markt: Spieler 1 & 2 & 3
Markt: Spieler 1 & 2 & 4       
Markt: Spieler 1 & 3 & 4       
Markt: Spieler 2 & 3 & 4                       
Markt: Spieler 1 & 2 & 3 & 4

Jeder Markt repräsentiert X Zuschauer und zugleich Y Konkurrenten/Spieler die darum kämpfen (je nach Überschneidung/Abdeckungen der Sendemasten).
Zu jedem Markt gibt es eine maximale Zuschauerzahlen so wie einen Audience Flow und aktuelle Zuschauerzahlen pro Spieler die daran teilnimmt.


Ein kleines Beispiel:
Nehmen wir an Spieler 1 besitzt einen Sendemasten, der 1.000.000 Zuschauer erreicht.
Spieler 2 plaziert seinen Sendemasten so, dass er 1.500.000 Zuschauer erreicht, überschneidet dabei aber zu 30% den Sendemast von Spieler 1.
Daraus ergibt sich dann grob folgendes:

"Markt: Spieler 1" = 700.000 Zuschauer
"Markt: Spieler 1 & 2" = 300.000 Zuschauer
"Markt: Spieler 2" = 1.200.000 Zuschauer

(Achtung: in Spiel repräsentieren Pixel unterschiedlich viele Zuschauer)

Das sollte reichen...



Noch ne Anmerkung: Dieses System eignet sich leider nicht als Basis für das Bedürftnis-System.

#163 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 19.09.2013 12:03

Ach ja...
hier noch das versprochene Tabellen-File zur Zuschauerberechnung

http://www.megafileupload.com/en/file/452530/Zuschauerberechnung-ods.html

#164 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 19.09.2013 11:41

Ja, ich glaub das ist der richtige Ansatz.

Also:
- Die Nachrichten zwischen den Blöcken eines Films haben nen deutlich höheren Flow (Dran-Bleib-Effekt).
- Die Nachrichten NACH einem Film haben einen "normalen" Flow.

#165 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 18.09.2013 17:07

Ronny schrieb:

Ersteinmal: ich finde die Laenge der Beitraege klasse, besser als meine kurzen Postings. Trotzdem ist die Laenge nicht gerade foerderlich das alles immer konzentriert durchzulesen. Aber das Thema tangiert ja gerade Manuels derzeitige Arbeit und nicht meine biggrin.

Da geb ich dir recht. Es fällt mir selbst schwer allen Diskussionspunkten zu folgen.

Vielleicht sollten wir uns erstmal auf das Drigendste konzentrieren und den Rest später diskutieren.

Das drägendste Thema ist der "Audience Flow" und die dazugehörigen Fragen:


1. Wie groß sollen die Auswirkungen des Audience Flows zwischen verschiedenen Programmen sein?
(Die Problematik und die Argumente wurden schon beschrieben)


2. Gibt es einen "Programm zu Ende schauen"-Effekt der zu einem erhöhten Flow führt? Wenn ja, wie hoch?
(Die Problematik und die Argumente wurden schon beschrieben)


3. Wie stark beeinflusst die Nachrichtenquote diesen Effekt?

Ein Beispiel wie es wäre, wenn man den Audience Flow relativ einfach implementiert.

=== "Terminator" (Block 1) ===
Audience Flow vom Vorgängerprogramm = 400.000 Zuschauer
Zuschauer auf Grund der Attraktivität = 600.000 Zuschauer
Zuschauer insgesamt = 1.000.000 Zuschauer

=== Nachrichtenblock ===
Audience Flow von "Terminator" bei (z.B.) 30% = 300.000 Zuschauer
Auf Grund der Nachrichtenqualität zusätzlich erreichte Zuschauer = 200.000 Zuschauer
Ergibt in Summe = 500.000 Zuschauer

=== "Terminator" (Block 2) ===
Audience Flow der Nachrichten (30%) = 150.000 Zuschauer
Zuschauer auf Grund der Attraktivität = 600.000 Zuschauer
Zuschauer insgesamt = 750.000 Zuschauer

Der Einfachheit halber liefert die Attraktivität des Films in diesem Beispiel immer 600.000, egal zu welcher Tageszeit. Das Beispiel ist ohne "Programm zu Ende schauen"-Effekt.

Würde man dieses Ergebnis erwarten?
Ist es richtig, dass die schlechtere Nachrichtenquote den Block 2 auch verschlechtert?

Eventuell reicht das auch aus... was meint ihr?

#166 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 18.09.2013 11:45

Achtung! Sehr technisch!

Also die Grundlagen für den Audienceflow hab ich jetzt drin, jetzt ist nur noch die Frage, welche Parameter wir nehmen (Quelle, Einfluss der Nachrichten usw.).

Die grobe Funktionsweise:
Ein bestimmter Prozentsatz der Zuschauer bleibt am Sender hängen und zappt nicht mehr durchs Programm.
Diese Zuschauer können für den nächsten Sendeblock nicht mehr von der Konkurrenz abgeworben werden. Somit verringert sich die Zahl der Zapper.
Der Prozentsatz liegt ungefähr zwischen 1% und 60% (typisch sind 15% bis 30%) hängt von folgenden Faktoren ab:
- Wie gut passen die Genre zusammen
- Ist gerade Ausschaltzeit (wird es Nacht)? Wenn ja, verringert sich der Flow je nachdem wie viel normalerweise um diese Zeit ausschalten
- Die Attraktivität der Nachfolgesendung schlägt mit 0 bis 20 Prozentpunkte zu buche ("Ach, was ist denn das jetzt für'n Schrott! Ne das muss nicht sein")
- Der Zufall steuert nochmal 0 und 10 Prozentpunkte dazu.

Der Flow wird pro Zielgruppe berechnet!


Welche Genres passen zusammen:
Das ist wohl Definitionssache.

=== Beispiel Actionfilm ===
Perfektes Folgegenre: Action (immer das eigene)
Gutes Folgegenre: Thriller, Sci-Fi
Schlechtes Folgegenre: Kinderfilm, Kultur, Tratsch

=== Beispiel Komödie ===
Perfektes Folgegenre: Komödie (immer das eigene)
Gutes Folgegenre: Liebe, Trickfilm
Schlechtes Folgegenre: Horror, Erotik, Monumental



Programm zu Ende schauen
Mein Vorschlag wäre in diesem Fall:
Der Audienceflow ist deutlich erhöht und beträgt um die 50 bis 90%. Dafür sinkt die Attraktivität neue Zapper anzulocken mit jedem weiteren Sendeblock.


Nachrichtenberechnung
Die Berechung das Nachrichtenquoten und deren Einfluss auf die Zielgruppen wäre nochmal ein eigenes Thema... ich würde das auf später verschieben.
Wichtiger ist aktuell die Frage, wie die Nachrichten in das Audience Flow-Feature eingebunden werden.
Erhalten die auch ne 50 bis 90% Audience Flow vom Vorgänger und vererben 50 bis 90% weiter?


Ich setze noch eines voraus, ...
Ist genau so berücksichtigt...


Diese Möglichkeit würde ich nicht missen wollen...
Hmmm... hier haben wir einen Konflikt mit dem "Audience Flow"-Feature und "Sendung zu Ende schauen"-Feature.

Wenn wir einen Dranbleibeffekt von 50 bis 90% (nächster Block des gleichen Programms) realisieren, wird das genannte Szenario nicht mehr eintreten.
Wir können uns dem wohl nur annähern, in dem wir den Einfluss der Filmattraktivität auf den Flow deutlich erhöhen (siehe "Die Attraktivität der Nachfolgesendung schlägt mit 0 bis 20 Prozentpunkte zu buche"). Sollte der Einfluss der Attraktivität auf den Flow aber zu groß sein, bringt das ganze "Audience Flow"-Feature auch keine Vorteile mehr. Nicht das wir uns bei solchen Überlegungen im Kreis drehen.

Der Konflikt lautet: Ich bleib dran vs. das beste Programm gewinnt

Demnach müsste folgendes geändert werden:
- Der feste/sture Audience Flow und die Dranbleib-Quote (also jene die auf keinen Fall rumzappen) müssen deutlich geringer sein (0% bis max. 25%) und noch stärker von der Programmattraktivität abhängen... denn es könnte ja parallel das Fußball WM-Finale auf dem Konkurrenz-Kanal beginnen, welches jenes "aber die wollen den Film doch zu Ende schauen"-Argument aushebelt.


Thema Audience Flow/Sättigung
Okay, das Prinzip hab ich verstanden... du schlägst ein Bedürftnissystem vor. Darüber muss ich mal nachdenken.

Das Thema ist auf jeden Fall nicht unkompliziert, denn die Bedürftniss-Stände sind in jedem Markt unterschiedlich.
Beispiel: Ich hab in Berlin, München un Stuttgart ne Sendestation. In München und Stuttgart bin ich der einzige Sender, in Berlin gibt's nen Wettbewerber (Wettbewerber A). Dieser Wettbewerber sendet dauernd Liebesfilme... das Bedürftnis der Hauptstädter nach Liebesfilmen ist also absolut gedeckt. In München hingegen ist das Bedürftnis nach Liebesfilmen noch groß. Wenn ich jetzt nen Liebesfilm sende, dann gewinne ich viele Münchner und Stuttgarter, aber kaum Berliner... soweit so gut. Richtig kompliziert wird's dann, wenn Wettbewerber B nach Stuttgart kommt und sich dann unsere Sendegebiete z.B. zu 32,5% überschneiden. Das lässt sich noch weiter spinnen: Ein dritter Sender kommt nach Stuttgart (Wettbewerber C). Dessen Gebiet überschniet sich zu 17% mit meinem Gebiet und zu 23% mit dem Gebiet von Wettberber B. Und alle drei Sender sind im Stadtzentrum erreichbar. Das meinte ich mit den Märkten (es gibt 15 Kombinationen). Das Problem ist, dass sich mit jedem Kauf/Verkauf von Sendestationen diese Märkte auch noch verändern.

Lösungsansätze:
1. Das ließe sich nur sauber lösen, wenn jeder Pixel auf der Deutschlandkarte einen Bedürftniswert pro Zielgruppe hätte. Und das ist mMn vorerst zu viel des guten. Oder aber es gibt in Zukunft wieder feste Sendegebiete (16 Bundesländer oder so).
2. Das mit den Sendegebieten ließe sich auch ignorieren, aber dann muss man damit leben, dass die Zuschauer in meinem exklusiven Sendegebiet in München z.B. keinen Bock auf nen Liebesfilm haben, weil ein Wettbewerber aus Berlin nen Liebesfilm sendet den meine Zuschauer gar nicht sehen können.
3. Die dritte Möglichkeit ist, dass es pro Markt (15 Stück) eine Bedürftnisauflistung gibt. Man muss aber damit leben, dass wenn ein neuer Wettbewerber in Berlin baut (siehe Beispiel) die Bedürftnisse komplett und unrealistisch wechseln können. Zuvor war's vielleicht der Markt von "Spieler 1 und Wettbewerber A", danach ist's der Markt von "Spieler 1, Wettbewerber A und Wettbewerber B". Kompliziert.

Ich finde alle drei Ansätze nicht so toll.

Beim Trend kann man das Problem lösen in dem man den Einfluss auf diesen davon abhänig macht, wie viel Zuschauer man in Deutschland mit einer Ausstrahlung erreicht hat. Denn der Trend gilt immer deutschlandweit. Auch wenn selbst das keine 100%ige Lösung ist.

Aber noch ne Frage zu deinem Konzept: Warum sättigen schlechte Filme eines Genres schneller?
Wenn ich nen schlechten Sci-Fi-Film sehe, habe ich persönlich danach ein umso größeres Bedürftnis nen guten Sci-Fi-Film zu sehen, denn der schlechte Film hat mein Bedürftnis nicht befiedigen können.

Ungeklärt ist auch ob sich ein Bedürftnissystem und das Popularitätssystem nicht gegenseitig ausgleichen und dadurch überflüssig machen:
1. Sende ich einen Film, befriedige ich ein Bedürftnis... d.h. bei der nächsten Ausstrahlung ist das Interesse etwas geringer.
2. Sende ich einen Film, steigere ich die Popularität/den Trend des Genres...  d.h. bei der nächsten Ausstrahlung ist das Interesse etwas größer.



Noch ne Anmerkung:
Ich ich glaub ich weiß jetzt, was du unter "Sättigung" verstanden hast. gw_smiley_zwinkern
Ich hätte im Zusammenhang mit der Popularität/Trend-Sache statt "Sättigung" das Wort "Überdruss", "Überstrapaziert" oder "Ausgelutscht" verwenden sollen... denn ich hatte nicht an Bedürftnisse gedacht.

#167 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 17.09.2013 15:32

Ich habe zwei Themen, bei denen ich noch nicht weiter weiß.

Thema Audience Flow

Bei der Berechnung des Audience Flows gibt's für mich noch ne offene Frage, bei der ich unschlüssig bin. Die Höhe des Audience Flows wird ja in der Realität maßgeblich davon beeinflusst, wie gut die Genre der vorherigen und nachfolgenden Sendung zusammen passen. Wir haben aber prinzipiell jede Stunde eine Nachrichtenübertragung, welche eine eigene Quote errechnet. Wie Frage ist, wie sich das auf den Audience Flow auswirkt. Wir haben mMn diese Möglichkeiten:

1. Nachrichtenblock ignorieren: Die Nachrichtenquote wird für den Audience Flow von der vorherigen auf die nachfolgende Sendung komplett ignoriert.
Meine Meinung: Finde ich nicht so gut. Denn dann hat die Quote der Nachrichten fast keinen Einfluss auf das Spiel.

2. Nachrichtenblock voll berücksichtigen: Die Nachrichten erhalten Zuschauer vom Vorgänger und vererben Zuschauer an ihren Nachfolger. Das mit dem "wie gut Genre zusammenpassen" wird ignoriert.
Meine Meinung: Ist am realistischsten. Entfernt aber die Strategiekomponente/Herausforderung möglichst passende Genre in Reihe zu schalten. Auf diese Weise funktioniert auch Ronnys aktueller/alter Algorithmus.

3. Beides vermischen: Wir vermischen beides. Die Nachfolgesendung erhält X% Zuschauer vom Nachrichtenblock. Die Prozenthöhe hängt allerdings davon ab wie das Genre der Vorgängersendung war.
Meine Meinung: Ist möglich... aber auch gewollt?

Die Strategiekomponenten bei diesem Feature sind:
- Mit dem Flow der Starken Sendungen schwächere Nachfolgesendungen pushen.
- passende Genre in Reihe zu schalten, denn dadurch erhöht sich der Flow





Thema: Zu Ende schauen
Verwandt mit dem Thema Audience Flow ist auch das Thema "am Programm dranbleiben" bzw. "zu Ende schauen" wenn ein Programm mehrere Blöcke groß ist. Bisher wird jeder Block wie eine eigene 1h-Sendung berechnet und unabhängig davon, ob es der erste, zwite oder dritte Block ist. Sollen wir daran etwas ändern?

Brauchen wir ein Feature das simuliert, dass die Mehrheit der Zuschauer ein Programm gerne zu Ende sieht?

Ein Vorschlag wäre, dass wie beim Audienceflow 30 bis 80% aller Zuschauer auf jeden Fall dran bleiben (je nach Filmqualität) um auch den nächsten Block auf jeden Fall anzuschauen. Um die restlichen Prozentpunkte (also 20 bis 70%) muss man wieder mit den Wettbewerbern konkurrieren (= sie zappen mal kurz durch). Auch hier ist offen ob die Nachrichten zwischen diesen Blöcken irgendeinen Einfluss darauf haben. Wenn wir die Frage gleich beantworten können wir beim obrigen Thema, kann man den Programmcode vielleicht vereinheitlichen.

Man könnte der Einfachheit halber solche Überlegungen auch weglassen und beim alten bleiben - bin in diesem Fall offen. Denn das Thema ist je nachdem wie tief man geht, gar nicht so unkompliziert. Wenn man es allerdings komplett weg lässt, kann es in einigen Fällen dazu kommen, dass z.B. eine 2-Block-Sendung die um 20 Uhr mit 1 Mio. Zuschauer gestartet ist (schwachte Konkurrenzprogramme) um 21 Uhr nur noch 200.000 Zuschauer hat, weil des Konkurrenzprogramm jetzt besser ist. Mit dem Feature wäre die Wegfall der Qutoe geringer.

Die Strategiekomponenten bei diesem Feature sind:
- Lange Sendungen halten die Quote stabiler.
- Kurze Sendungen ermöglichen mehr neue "Quotenangriffe".

#168 Re: Downloads + Anleitungen » TVTower - Aktuelle Testversion [Stand: 10.11.2013 20:08 Uhr] » 16.09.2013 10:46

Ronny schrieb:

Nichtsdestotrotz koennte die KI ja evtl noch X unsichtbar agierende Sender simulieren. Oder dass sind dann halt Figuren die nur den Filmhaendler, Supermarkt usw besuchen, ansonsten aber bspweise dank "Gebuehrenzahlern" keine Werbung bringen muessen und somit diese Notwendigkeit fuer die entfaellt.

Ich weiß nicht... der Filmhändler ist ja eh schon chronisch verstopft. gw_smiley_zwinkern

#169 Re: Offen - Rund um TVgigant / TVTower » Nötige Veränderungen durch den Übergang zum 24-Stunden-Betrieb » 16.09.2013 10:06

@Popularitätswert-Rahmen: wenn ich's gerade richtig weiß, liegt der Rahmen zwischen -50 bis +50. Aber das ist ja nicht so wichtig.

@%-Chancen: Die %-Chancen beziehen sich auf den mittelfristigen Zielwert... also in welche Richtung sich die Popularität in den nächsten Tagen entwickelt.
Und selbst wenn die 2%-Chance eintritt und der mittelfristige Zielwert komplett umschlagt (vom Maximalwert zum Minimalwert), ändert sich nichts dramatisches am aktuellen Wert.
Diese Auswirkungen bekommt der Spieler erst Schritt für Schritt in den nächsten zwei/drei/vier Tagen zu spüren.

@Trends gegenseitige Abhängigkeit: Die gegenseitige Beeinflussung ist Absicht. Wenn keine weitere Beeinflussung stattfindet, rennt der aktuelle Wert dem mittelfristigen Wert hinterher, der ab und zu in verschiedene Richtungen ausschlägt. Manchmal wechselt er ganz zufällig. Manchmal nähert sich dem aktuellen Wert an und wird dann "ruhiger".
Aber es gibt ja noch die Spieler, die durch Ausstrahlungen den Trend beeinflussen. Und darauf soll wiederum der mittelfristigen Trend reagieren. So können die Spieler den mittelfristigen Wert langsam nach oben ziehen.

Ich glaub ich bin etwas zu technisch und detailliert an die Sache rangegangen... sorry.

@Filme: Nochmal... gw_smiley_zwinkern ... die Popularitätswerte und Trends beziehen sich auf das Genre, nicht auf einzelne Filme.

Zielgruppenberechnung: Jede Zielgruppe wird einzeln berechnet.

#170 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 13.09.2013 10:19

In bewährt knappen Worten:  gw_smiley_zwinkern
- Umsetzung: Ja, die meisten Features ist soweit "fertig", ich sollte sie aber noch mal grob testen. Ich werde noch den Punkt mit dem Audience-Flow realisieren und dann kann man's mal in die Testversion übernehmen.

- Modifikatoren: Ich habe fast alle Modifikatoren (bis auf "Zuschauer nach Sendezeit") in eine Config-Datei ausgelagert. Dort kannst du es dir dann anschauen und kommentieren. Eventuell räume ich auch meine Planungs-Excel-Datei auf und stelle sie dir zur Verfügung gw_smiley_zwinkern

- FSK18: Ja, Ronny hat recht. Es geht darum, welche Zuschauergruppen sich rein vom FSK18-Stempel magisch angezogen fühlen ("Wow... das muss der Oberhammer sein!") oder abgestoßen ("so'n brutaler Mist schau ich mir nicht an").

- Image: Ich hab's noch nicht realisiert und fertig durchdacht, aber ungefähr so: Das durchschnittliche Image aller Wettbewerber beträgt z.B. 100. Wenn mein Image 150 beträgt erhalte ich nen gewissen Zuschauerbonus von X% (vielleicht 5%) und der Wettbewerber mit Image 80 erhält nen Malus von 2%. Ob es sich um Prozentpunkte handelt die addiert/subtrahiert werden oder sich die Filmattraktivität um X% verändert ist noch unklar. Ich tendier zu den Prozentpunkten. Denn wenn der Sender ein Top Image hat schauen sich manche auch den Oberschrott an, einfach ner weils auf ihrem Lieblingssender läuft.

- "Zuschauer nach Sendezeit": Ist auch im Config-File / der Excel-Tabelle. Die Infos über die Zielgruppen habe ich von http://www.agf.de/daten/zuschauermarkt/sehbeteiligung/ und auf Grund der alten Daten von Ronny so gut es geht abgeleitet. In Summe müssten es gleich viele Zuschauer sein.

- Feedback: Ich weiß nicht. Also mir persönlich gefällt es besser, wenn in der Berechnung noch etwas "Magie" und Unbekanntes ist. Sobald man im Internet auf die Berechnungslogik eines Spieles stößt verfliegt dieser Zauber. Ich weiß aber auch, dass viele anders denken... weshalb ich die Mods auch in das Config-File ausgelagert habe, obwohl mir das nicht so gut gefällt.

- Daumenkino: Das ist auch noch ne offene Frage... drei Vorschläge:
    1. Wie gut gefällt's: Die Filmattraktivität muss bei der Zielgruppe nen gewissen Grenzwert überschreiten, um nen Top-Daumen zu bekommen. Der Grenzwert richtet sich danach, was zur Zeit sonst so für diese Gruppe geboten wird.
    2. Das Genre ist toll: Wie gut gefällt der Zielgruppe das Genre, egal wie gut der Film ist.
    3. Top-Quote: Den Top-Daumen gibt's, wenn man den höchsten Marktanteil in dieser Gruppe hat.
    Ich glaube Vorschlag 1 "Wie gut gefällt's" würde ich hinter nem Daumen vermuten.

- "Im Trend" war ein Programm das es schon im Original gab. Wenn man die Show gesendet hat, bekam man danach ne Nachricht, welches Genre sich die Zuschauer wünschen.

#171 Re: Offen - Rund um TVgigant / TVTower » Nötige Veränderungen durch den Übergang zum 24-Stunden-Betrieb » 12.09.2013 09:36

Das ganze ich durchaus komplex. Hier nochmal ein lleines, deutlich vereinfachtes Beispiel der Berechnung der Filmattraktivität:


Basis-Filmattraktivität = Ergebnis einer Berechnung/Gewichtung der Filmattribute (Kinokasse, Kritik, Tempo, Alter, Aktualität)

Filmattraktivität = Basis-Filmattraktivität * Bonus/Malus für "wie gut passt das Genre zum Sendeplatz" * Bonus/Malus für Image * Bonus/Malus für aktuelle Popularität des Genres * kleiner Zufallswert



Der vollständigkeit halber (aber für dieses Thema nicht relevant):
Im tatsächlichen Code kommt dann noch die Unterteilung und unterschiedliche Wirkung auf die Zielgruppen, die Konkurrenzberücksichtigung der umkämpften Märkte, der Mod wie viele Leute zu welcher Uhrzeit einschalten und der Audience-Flow dazu. So wie die Umrechnung wie viel Marktanteil man mit der Attraktivität rausholen kann.




Ach ja... der Genre-Trend hat nichts damit zu tun. Er sagt nur aus wie sie die Genre-Popularität in Zukunft entwickelt.

#172 Re: Offen - Rund um TVgigant / TVTower » Nötige Veränderungen durch den Übergang zum 24-Stunden-Betrieb » 11.09.2013 09:53

Hi!

Zur Aufklärung in Kompaktform:
1. Popularität und Trends beziehen sich in dieser Diskussion auf das Genre. Filme haben keine Trendberechnung! Schauspieler/Moderatoren bekommen sowas vielleicht später. Serien werden eher sowas wie nen Treuebonus erhalten.
2. Wenn ein Film läuft gibt's entsprechend seiner Genre-Popularität einen Bonus oder Malus auf die erreichbare Zuschauerquote.
3. Ja, der Popularitätszielwert ist wie ein Magnet für den Popularitätswert.
4. Es gibt eine bis zwei Aktualisierung pro Spieltag. Muss man noch ausprobieren. Wöchentliche Aktualisierungen halte ich für zu langfristig. Man braucht ca. 15 bis 30 Spieltage um das Original-Spiel zu gewinnen... d.h. es gäbe nur 2 bis 4 Aktualisierungen.
5. Trend in % statt Punkte: Das habe ich nach Tests verworfen. Denn eine Annäherung die ausschließlich im Prozentbereich (außer 100%) wird das Ziel nie erreichen.
6. Mittelfeld/Dymanik: Ich persönlich finde es besser, wenn sich der Trendeinfluss erst nach ein paar Spieltagen massiv auswirkt, damit man die Entwicklungen besser miterlebt. Ist aber nur ne Vermutung. Kann man aber auch ändern.
7. Thema Sättigung/Kultfilm: Da sich das ganze auf Genre bezieht und nicht auf Filme macht deine Aussage wohl leider nicht mehr so viel Sinn.

#173 Re: Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Die Werbung » 10.09.2013 13:44

Das kann eventuell interessant sein... aber das müsste man ausprobieren. Wenn's das Handling nicht verkompliziert, spricht zumindest nichts dagegen.

Interessanter fände ich aber eher Einschränkungen oder Varianten:
- Bitte nur zwischen 20 und 23 Uhr senden
- FSK18-Werbung
- für Zielgruppe (gibt's ja glaub ich schon)
- Bitte nicht bei folgendem Genre (wie im Original) ODER nur bei folgendem Genre
- Werbung die einige Imagepunkte kostet (z.B. Klingeltonwerbung) aber dafür mehr Geld bringt und keine Mindestquote fordert.
- Bezahlung in Höhe der erreichten Quote

#174 Diskussionen - Teamgeleitet » Spieldesign: Feedback und Hinweise zur Zuschauerberechnung » 10.09.2013 12:00

STARSCrazy
Antworten: 88

Hi!

Es spricht wohl nichts dagegen die Frage zum "Feedback an die Spieler" jetzt schon zu besprechen.


Ich fasse nochmal zusammen:
Die u.a. wichtigste Spieldesignfrage ist, wie viel oder wenig Feedback soll/darf der Spieler in welcher Form bekommen, um eine Reihe von interessanten Entscheidungen (Programmplanung) treffen zu können, die folgende Kriterien erfüllen:

1. Die Entscheidung muss verschiedene Auswirkungen haben. (damit sie nicht sinnlos ist)
2. Es sollte keine komplett offensichtliche Entscheidung sein. (sonst braucht es keinen denkenden Spieler)
3. Der Spieler muss aber dennoch einigermaßen die Auswirkungen der Alternativen abschätzen und bewerten können. (damit er nicht raten muss)


Welche experimentellen Features soll die Zuschauerberechnung in der bald kommenden Version beherrschen:


=== Neuerungen ===
- Zielgruppen: Die Zuschauerzahl gliedert sich jetzt in die Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Hausfrauen, Arbeitnehmer, Arbeitslose, Manager, Rentner
- Direkter Wettbewerb: Die jeweiligen Wettbewerber teilen sich nun bei Sendegebietsüberschneidungen die entsprechenden Zuschauer.
- Image: Das Image gibt pro Zielgruppe einen Bonus/Malus relativ zum Image der Gegner (aktuell noch offen)
- Popularität/Trends: Bonus/Malus je nach aktuellem Trend.
- Modifikator: Genre nach Zeit: Horrorfilme funktionieren um 23 Uhr deutlich besser als um 14 Uhr.
- Modifikator: Genre pro Zielgruppe: Actionfilme kommen bei Jugendlichen besser an als bei Rentnern. (funktioniert auch für Newsgenre)
- FSK18-Bonus/Malus: Kleiner Bonus für Jugendliche, Arbeitnehmer, Arbeitslose. Kleiner Malus für Kinder, Hausfrauen, Rentner


=== Erweiterungen/Änderungen ===
- Zuschauer nach Sendezeit: Wurde intern nochmal in die Zielgruppen unterteilt. Kinder schauen zu anderen Zeiten als Manager.
- Audienceflow: Berücksichtigt nun wie gut das Genre der nachfolgenden Sendung zum Genre der vorherigen Sendung passt. (aktuell noch offen)
- (Experimentell) Filmattribute: Die Gewichtung der Filmattribute Kinokasse, Kritik, Tempo hängt nun vom Genre ab. Kinokasse ist wichtig für typische Kinogenre (wie Action). Kritik besonders wichtig für Kultur, Live, Musik usw.. Tempo besonders wichtig für Sport, Nachrichten, Tratsch (so wie einige Kinogenre).




Die zu diskutierende Frage ist nun, welches Feedback man an den Spieler zurück gibt, wenn denn alle experimentellen Features so drin bleiben.


Ich schlage ein eher schlichtes Feedback vor. Bin aber der Meinung, dass zumindest teilweise erwähnt werden sollte welche Effekte greifen.

Hinweis auf Erfolg bei Zuschauergruppen
- Man zeigt im Tooltip der aktuellen Zuschauer die Zuschauergruppen an.
- Wie gut eine Sendung bei einer Zielgruppe ankommt könnte man auf zwei Arten visualisieren: kleine Bewertungsdaumen (oben, teils oben, mittel, teils unten, unten) oder man realisiert dies indirekt über die Zuschauergrafik rechts unten. Man erkennt je nach dem wer davor sitzt und ggf. einer Reaktion (lächeln) wie gut das Programm ankommt. Das wäre aber deutlich mehr Arbeit für Ron.

Reale Erfahrungswerte
Einige Faktoren brauchen mMn kein direktes Feedback, weil eigentlich jeder Spieler Erfahrungen aus der Realität hat. Genauere Infos können aber eventuell später mit Umfragen oder Marktanalysen nachgereicht werden.
Dazu gehören:
- Zu welcher Zeit passt welches Genre
- Welche Zielgruppe mag welches Genre
- FSK18-Effekt
- Wie viele Zuschauer schalten ungefähr zu welcher Tageszeit ein

Im Trend
Mit dieser Sondersendung könnten wir wie im Original auf aktuelle Trends hinweisen.

Hilfestellung
- Hilfestellung braucht es mMn bei den Filmattributen. Denn hier braucht es zumindest einen Hinweis (Hilfe-Popup) in Textform was welcher Wert grob zu bedeuten hat. Das sollte unabhängig davon kommen, ob das aktuell noch experimentelle Feature der Gewichtung nach Genre bleibt oder nicht.

- Eventuell sollte man auch den Audienceflow-Effekt grob erklären, denn der ist auch nicht jedem bewusst.



Was ist eure Meinung dazu?

(Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben)

#175 Re: Downloads + Anleitungen » TVTower - Aktuelle Testversion [Stand: 10.11.2013 20:08 Uhr] » 09.09.2013 10:37

Ich werde zur Quotenberechnung und zu den offenen Spieldesignfragen noch etwas schreiben und dies auch zur Diskussion stellen.

Damit die durchaus komplexe Diskussion aber nicht komplett auf der theoretischen und spekulativen Ebene stattfindet, würde ich gerne eine einigermaßen funktionierende Grundlage haben die man dann auf Spielspaß testen und dann auch schnell anpassen kann.


Die u.a. wichtigste Spieldesignfrage wird noch sein, wie viel oder wenig Feedback soll/darf der Spieler in welcher Form bekommen, um eine Reihe von interessanten Entscheidungen (Programmplanung) treffen zu können, die folgende Kriterien erfüllen:

1. Eine Entscheidung muss verschiedene Auswirkungen haben. (damit sie nicht sinnlos ist)
2. Es sollte keine komplett offensichtliche Entscheidung sein. (sonst braucht es keinen denkenden Spieler)
3. Der Spieler muss aber dennoch einigermaßen die Auswirkungen der Alternativen abschätzen und bewerten können. (damit er nicht raten muss)

Aber dazu andersmal mehr.